Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt

Anfahrt:

Orange Shuttle-Linie Hellgrüne Shuttle-Linie Blaue Shuttle-Linie Violette Shuttle-Linie Rote Shuttle-Linie Graue Oldtimer-Tram

Tram 3/6/8/11/14/16 und Oldtimer-Tram → Barfüsserplatz

Tram 2/15 und Oldtimer-Tram → Kunstmuseum


  • rollstuhlgängig

Hauptausstellung:

Pop-up-Ausstellung zur Ausgrabung im Spiegelhof von 2018

Fundort: Spiegelhof

Lederschuhe, Hundekot, Ziegenschädel – nicht immer glänzen archäologische Funde auf den ersten Blick. Die Ausgrabungen im Spiegelhof ermöglichen spannende Einblicke in ein Handwerkerviertel um 1100 n. Chr., in dem Schuhmacher und Gerber tätig waren.

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FRAGMENTE EINES HOCHMITTELALTERLICHEN LEDERSCHUHS, FOTO: KATI BOTT, © ARCHÄOLOGISCHE BODENFORSCHUNG BASEL-STADT

Programm

Essen und trinken:

Würste vom Grill und wärmender Hypokras


Ein spätrömischer Kamelknochen im Spiegelhof

Kurz vor Abschluss der Grabung im Spiegelhof entdeckte die Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt in den spätantiken Schichten die Reste eines Kamelunterkiefers. Bereits beim Bau des Spiegelhofs vor 80 Jahren wurde ein Kieferfragment eines Kamels gefunden. Der Vergleich der Funde zeigt, dass die Kieferfragmente zusammenpassen. Wie genau das Kamel in spätrömischer Zeit nach Basel kam, ob als Reittier in der römischen Armee oder als Lasttier, ist unklar.
Der neu entdeckte Kamelknochen kann während der Basler Museumsnacht vom 18. Januar 2019 im Zelt der Archäologischen Bodenforschung besichtigt werden.

Bild 1: Die Teile des Kamelunterkiefers – gefunden mit 80 Jahren Abstand – passen aneinander. Das hellere Stück in der Mitte stammt aus der Altgrabung. Foto: Philippe Saurbeck, Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt.